Mercedes-Benz eActros 600

Mercedes-Benz Trucks feierte den Serienstart des eActros 600 Ende 2024 im Mercedes-Benz Werk Wörth. Seit Dezember 2024 wird er an Kunden ausgeliefert und er ist zwischenzeitlich in zahlreichen Ländern in – und außerhalb Europas im täglichen Einsatz auf der Straße unterwegs. Des Weiteren wurde der E-Lkw zum „International Truck of the Year 2025“ gekürt. Die Auszeichnung ist der wichtigste Preis der Branche und wird von der International Truck of the Year Organisation, bestehend aus 24 Nutzfahrzeug-Fachjournalisten aus Europa, jährlich verliehen.

Die hohe Batteriekapazität des eActros 600 von über 600 Kilowattstunden sowie eine neue, besonders effiziente elektrische Antriebsachse aus eigener Entwicklung, ermöglichen eine Reichweite des eActros 600 von 500 Kilometern[1], ohne Zwischenladen. Der eActros 600 verfügt über drei Batteriepakete mit jeweils 207 kWh[2]. Diese bieten eine installierte Gesamtkapazität von 621 kWh. Die Batterien basieren auf der Lithium-Eisenphosphat-Zelltechnologie (LFP) und zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer aus. 

Seit Ende 2025 sind für den eActros 600 eine Vielzahl von neuen Radstandsvarianten sowie weiteren Achsformeln verfügbar. Zudem kann das Fahrzeug in der Ausführung als  Pritschenfahrgestell nicht nur mit der aerodynamisch verbesserten ProCabin für maximalen Kabinenkomfort, sondern auch mit dem bewährten L-Fahrerhaus mit niedrigerem Einstieg bestellt werden. 

Eine weitere, neue Variante des eActros-Portfolios ist der Mercedes-Benz eActros Lowliner mit wahlweise zwei oder drei Batteriepaketen. Er ergänzt das Elektro-Lkw-Angebot des Herstellers um eine Lösung für Volumentransporte. Die ersten neuen Modelle sind ab dem dritten Quartal 2026 in den EU30-Märkten und in weiteren Märkten bestellbar und laufen ab dem zweiten Quartal 2027 im Werk in Wörth am Rhein vom Band. 

[1] Die Reichweite wurde unter spezifischen Testbedingungen mit einer 4x2 Sattelzugmaschine mit 40 Tonnen Gesamtzuggewicht bei 20°C Außentemperatur im Fernverkehrseinsatz, intern ermittelt und kann von den nach der Verordnung (EU) 2017/2400 ermittelten Werten abweichen. 
[2] Nennkapazität einer neuen Batterie, basierend auf intern definierten Rahmenbedingungen. Diese kann je nach Anwendungsfall und Umgebungsbedingungen variieren.